Praxis - Hofer
Als Jugendliche befinden wir uns in einer Phase, in der wir unsere Persönlichkeit und unsere Identität entwickeln. Wir lösen uns von unseren Eltern ab, Beziehungen und Freundschaften werden immer wichtiger und die Erfahrungen, die wir in Schule und außerhalb machen, prägen unser Bild auf uns selbst. Und mit den sozialen Medien ist ein weiterer riesengroßer Erfahrungsraum aufgegangen, der neben den Möglichkeiten der Kontaktgestaltung und vielzähliger großartiger Alltagstools unglaubliche Gefahren birgt. Wenn Mobbing einst mit der dem Schulschluss ein Ende fand, kann dieses nun pausenlos auf Social Media seinen Lauf nehmen und Ausmaße annehmen, die die psychische Gesundheit von werdenden Erwachsenen massiv belastet. Wir erleben unerreichbare (meist bearbeitete) Schönheitsideale, denen wir auf Kosten der eigenen Gesundheit nacheifern, wir halten uns in Gruppen auf, in denen Themen wie Selbstverletzung und Suizidalität verbindende Elemente sind und fühlen uns hinter all dem virtuellen sozialen Kontakt in Wirklichkeit doch ziemlich einsam. Und wenn wir uns alldem entziehen, dann werden wir vielleicht ausgegrenzt oder erfahren Beschämung durch andere. All das ist die Lebenswirklichkeit unserer Jugendlichen von heute. Und das kommt nur on top. Denn Ausgrenzung in der Schule, sexuelle Belästigung, Mobbing, Gewalt, Missbrauch uvm. findet ja weiterhin statt. Und wir leben in einer Welt, in der auch Kriege, Rassismus, Diskriminierung und Klimakrisen zum Alltag gehören. Und da war doch letztens erst noch eine Pandemie, die uns alle zwei Jahre unseres Lebens gekostet hat. Vor allem unsere Kinder und Jugendlichen mussten dafür bezahlen. Mit ihrer Gesundheit. Denn wochenlange Isolation, Homeschooling, Ängste um Familienmitglieder, fehlender Ausgleich und Hobbys uvm. gehen nicht spurlos an uns vorbei und an Kindern und Jugendlichen im Entwicklungsalter erst recht nicht.
Bei alldem ist es wenig verwunderlich, dass auch und vor allem Jugendliche immer mehr unter Angststörungen, Depressionen, Zwängen, Essstörungen etc. leiden.
Störungen dieser Art werden aus systemischer Sicht als Lösungsstrategien gedeutet und es ist wichtig, die Probleme dahinter zu identifizieren und auf konstruktive Art und Weise zu lösen, damit Störungsbilder über die Jahre nicht chronifizieren. Und natürlich um den Leidensdruck zu verringern und den Jugendlichen eine glückliche Jugend zu ermöglichen. Hier in unserer Praxis arbeiten wir mit den Jugendlichen an ihren individuellen Themen nach ihren gewählten Aufträgen. Jede:r darf sich herzlich eingeladen fühlen, zu uns in die Praxis zu kommen. Wir begleiten und unterstützen gerne.
Ihre Praxis Hofer
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